Gesamte Erdgasproduktion an namhafte Kunden verkauft

Die Deutsche Oel & Gas S.A., langjähriger Partner der ECI, hat in ihrem Erdgas- und Erdölfördergebiet "Kitchen Lights Unit" in Südalaska mit der Erdgasproduktion und dem Verkauf begonnen. Die derzeitige Tagesproduktion von 5 Mio. Kubikfuß Erdgas wird in den kommenden Monaten schrittweise auf bis zu 17 Mio. Kubikfuß Erdgas erhöht. Das geförderte Erdgas verfügt mit einem Methananteil von rund 99 Prozent über eine sehr hohe Qualität.

Vor wenigen Tagen konnte das Unternehmen in Anchorage, Alaska, einen Gasabnahmevertrag mit ConocoPhillips, einem der größten Gas- und Mineralöl-Unternehmen der Welt, abschließen. Die Vereinbarung gilt ab sofort mit einer Laufzeit bis Ende 2016 und sieht die Erdgaslieferung von bis zu 15 Mio. Kubikfuß pro Tag an ConocoPhillips vor. Der vertraglich vereinbarte Abnahmepreis liegt über dem Zweieinhalbfachen des aktuellen Henry-Hub-Preises.

Durch diesen erfolgreichen Vertragsabschluss hat die Deutsche Oel & Gas bereits die gesamte derzeit geplante Erdgasproduktion aus dem Bohrloch KLU#3 vollständig verkauft. Zu den Abnehmern gehören auch Aurora Gas (Lieferung ab sofort bis 2018), ein US-amerikanischer Gashändler, sowie Homer Electric (Lieferung ab April 2016 bis 2019), das zweitgrößte Gasunternehmen Alaskas.

In den vergangenen fünf Jahren hat die Deutsche Oel & Gas im Cook Inlet umfangreiche Explorationen durchgeführt sowie eine eigene Produktionsinfrastruktur mit Förderplattform, Pipeline und Verarbeitungsanlage geschaffen. Die aktuell erzielten, ersten Produktionsmengen und -erlöse sollen Mitte 2016 durch mindestens ein weiteres produzierendes Bohrloch erhöht werden. Für 2016 kalkuliert die Deutsche Oel & Gas mit jährlichen Erdgaserlösen in Höhe von rund 34 Mio. US-Dollar, die durch den kontinuierlichen Ausbau des größten zusammenhängenden Fördergebiets im Cook Inlet bis 2019 auf mehr als 185 Mio. US-Dollar pro Jahr steigen sollen. Diese konservative Planung bezieht sich allein auf die Erdgasproduktion und berücksichtigt keine weiteren Erlöse aus den Investitionsförderungen durch den Staat Alaska (Tax Credits) oder aus der möglichen Erdölproduktion.