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Der Markt für fossile Brennstoffe ist auch in diesen turbulenten Zeiten heiß umkämpft. Der ansteigende globale Energiebedarf, bedingt durch das große Bevölkerungswachstum sowie die zunehmende Industrialisierung, ist hierfür in besonderem Maße verantwortlich.
Doch nicht nur die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen in den USA, der voraussichtlich auch zukünftig zügellose „Energiehunger“ von Ländern wie China und Indien lässt kaum erwarten, dass sich die angespannte Situation auf den Rohstoffmärkten – vor allem dem der fossilen Brennstoffe – mittelfristig ändern wird. Auch, weil alternative Energiequellen noch lange eine eher untergeordnete Rolle spielen werden und andere Erdölgewinnungsmethoden, wie beispielsweise die aus Ölsand, einen deutlich höheren Aufwand erfordern.
In der Studie „International Energy Outlook 2009” geht die EIA davon aus, dass der weltweite Energieverbrauch bis 2030 um mehr als 50 Prozent steigen wird, und das sogar für den Fall, dass die Weltmarktpreise für Erdöl und Erdgas auf hohem Niveau sein sollten.
Nicht anders verhält es sich mit dem zu erwartenden weltweiten Erdgasverbrauch. Der Verbrauch von Erdgas, das mit stark steigender Tendenz derzeit etwa 23 Prozent des weltweiten Energiebedarfs abdeckt, wird dabei gegenüber dem Verbrauch von Erdöl und Kohle noch schneller wachsen: Laut der EIA ist mit einer jährlich weltweiten Steigerung von mehr als 2 Prozent für die kommenden drei Jahrzehnte zu rechnen, was annähernd eine Verdoppelung des weltweiten Verbrauchs im Vergleich zum heutigen Tag bedeuten würde.
Die Entwicklung der Rohstoffpreise hat naturgemäß einen unmittelbaren Einfluss auf Erdöl- und Erdgasgewinnungsrechte. Aus diesem Grunde hat sich in den USA, vornehmlich in Texas und Louisiana, ein attraktiver Markt für sog. Mineralgewinnungsrechte entwickelt.
Dieser Markt bietet erhebliche Chancen, da die Einstiegspreise für Erdöl- und Erdgasgewinnungsrechte in bestimmten Regionen der USA aufgrund der aktuellen Situation auf dem US-Finanzmarkt verhältnismäßig günstig sind.


